Bildungsprämie

Die Bildungsprämie ist eine bundesweite Förderungen für Weiterbildung.

Die Bildungsprämie umfasst zwei Finanzierungsinstrumente. Eines davon ist der Prämiengutschein.

Seit dem 1. Juli 2017 gelten verbesserte Bedingungen für den Erhalt und den Einsatz eines Prämiengutscheins. Die Bildungsprämie unterstützt dadurch mehr Menschen bei der Finanzierung einer berufsbezogenen Weiterbildung.

Prämiengutscheine werden jetzt jährlich statt wie bisher nur alle zwei Jahre ausgegeben. Die Altersgrenzen fallen weg. Damit können auch Personen unter 25 Jahren und erwerbstätige Rentnerinnen und Rentner einen Prämiengutschein bekommen. Voraussetzungen sind, dass sie

  • mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und
  • über ein zu versteuerndes Einkommen (zvE) von maximal 20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro) verfügen.

Die Höhe der Förderung beträgt weiterhin 50 Prozent der Veranstaltungsgebühren, maximal jedoch 500 Euro.
Prämiengutscheine können nun in den meisten Bundesländern unabhängig von der Höhe der Veranstaltungsgebühren eingesetzt werden (Wegfall der sogenannten 1.000-Euro-Grenze).

Ausnahmen gelten für Weiterbildungen, die in den Bundesländern Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein stattfinden. Hier können Prämiengutscheine weiterhin nur genutzt werden, wenn die Gebühren 1.000 Euro nicht übersteigen. Für in diesen Ländern lebende Menschen bestehen entsprechende Landesprogramme.

Hier finden Sie Informationen zu den Änderungen!

Gefördert werden offene Kursangebote, jedoch kein Einzelunterricht, berufliche Weiterbildungen, jedoch keine hobby- oder freizeitorientierten Fortbildungen. Auch betriebliche Weiterbildungen werden nicht gefördert.

Prämiengutscheine können nur eingesetzt werden:

  • von der Person, die auf dem Gutschein vermerkt ist,
  • für eine Weiterbildungsmaßnahme, die innerhalb von sechs Monaten nach Ausstellungsdatum beginnt,
  • wenn die Maßnahme noch nicht begonnen hat,
  • der Teilnehmerbeitrag noch nicht bezahlt und
  • die Rechnung noch nicht ausgestellt wurde.

Die Förderung der Ausgaben für die individuelle berufliche Weiterbildung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Übernommen werden 50% der Weiterbildungskosten bis max. 500 €.

Voraussetzung für den Erhalt eines Prämiengutscheins ist der Besuch einer Beratungsstelle. Unter der kostenlosen Rufnummer Tel: 0800 2623000 erhalten Sie Informationen zu Beratungsstellen in Ihrer Nähe. Bitte nehmen Sie Ihre entsprechenden Unterlagen und Nachweise zur Überprüfung der Grundvoraussetzungen mit.

Alle Infos zum Prämiengutschein auf einen Blick:
www.bildungspraemie.info
oder unter 0800 2623 000.

Mit dem Bildungs- bzw. Qualifizierungsscheck werden private und betriebliche Weiterbildungsausgaben mit bis zu 500 € bezuschusst. Für das Förderprogramm stehen Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung.

Bildungsfreistellung

 

Bildungsfreistellung Rheinland-Pfalz 

Beschäftigte in Rheinland-Pfalz haben einen Rechtsanspruch auf Freistellung von der Arbeit zum Zwecke der beruflichen und gesellschaftspolitischen Weiterbildung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts durch den Arbeitgeber.

MILD erfüllt für seine Ausbildung zum "Fachberater Stress und Burnout" die für die Anerkennung der Ausbildung erforderlichen Kriterien.

Informationen zur persönlichen Förderfähigkeit finden Sie auf der Seite von Rheinland-Pfalz. 

 

Bildungsurlaub

 

Bildungsurlaub

In Bayern gibt es kein Bildungsurlaubsgesetz, in dem die Teilnahme an weiterbildenden Veranstaltungen gesetzlich geregelt ist. Deshalb müssen Arbeitnehmer in Bayern prüfen, ob es einen für sie geltenden Tarifvertrag gibt, der einen Anspruch auf Bildungsurlaub beinhaltet. Weitergehende Informationen finden Sie beispielsweise auf der Seite des DGB Bildungswerks Bayern

 

Bildungsscheck

 

Bildungsscheck/Nordrheinwestfalen

Seit 2006 gibt es in NRW das Förderprogramm "Bildungsscheck". Mit dem Programm fördert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung von Beschäftigten aus kleinen und mittleren Betrieben.

Der Bildungsscheck NRW wird zu 50 % aus Landesmitteln und zu 50 % aus Mitteln des europäischen Sozialfonds finanziert. Da die Fördermittel nur in einem begrenzten Umfang zur Verfügung stehen, richtet sich die Bildungsscheck Förderung in der neuen ESF Förderphase 2014 - 2020 ausdrücklich an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss, atypisch Beschäftigte (z. B. Minijob, in Teilzeit oder befristet Beschäftigte) und Berufsrückkehrende. Im betrieblichen Zugang ist die Förderung abhängig von einer Einkommensobergrenze.

Informationen zur Förderung finden Sie auf der Seite der Weiterbildungsberatung in NRW.

 

SAB (Sächsische Aufbaubank) Weiterbildungsscheck betrieblich und individuell

Betriebliche Weiterbildung bzw. individuelle berufliche Weiterbildung kann mit einem Zuschuss von bis zu 70% gefördert werden. Antragstellung läuft über die Sächsische Aufbaubank. Kontakt für weitere Informationen: 0351/4910-4930
www.sab.sachsen.de

 

Auch für andere Bundesländer wie Brandenburg, Hessen usw. gibt es unterschiedliche Fördermittel wie Bildungsprämie oder Bildungsscheck.

Mehrere Bundes­länder greifen ihren Bürgern finanziell unter die Arme, wenn sie sich fort­bilden. Die meist „Bildungs­scheck“ genannten Förderungen gibt es derzeit auch in Bremen, Hamburg, Meck­lenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen; Quelle Stiftung Warentest: Weiterbildung finanzieren: Geld und Zeit für die Bildung (31.1.2014)

 

Stand 05/2019

Allgmeines

Alle Angaben zu Fördermöglichkeiten sind ohne Gewähr! 
 
Bitte informieren Sie sich bei den entsprechenden Beratungsstellen zu den persönlichen Fördermöglichkeiten.

Hilfreiche Infos zu allen Fördermöglichkeiten: www.foerderdatenbank.de


www.offensive-mittelstand.dewww.unternehmens-wert-mensch.de

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